Inhouse: Vertrauensvolle Zusammenarbeit

So schaffen Sie als BR eine konstruktive Arbeitsatmosphäre

§ 2 Abs. 1 BetrVG spricht von einer "vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat" - nur eine leere Floskel? Ganz im Gegenteil: Zwar kann dieser Grundsatz die natürlichen Interessengegensätze zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat nicht beseitigen, er gibt jedoch den Maßstab vor, an dem sich Betriebspartner im Umgang miteinander zu orientieren haben. In diesem Inhouse-Seminar lernen Sie, wie unnötige Konflikte bei Auseinandersetzungen vermieden und unvermeidbare Streitfälle mit friedlichen Mitteln gelöst werden.

Ihr Nutzen als Betriebsrat

  • Überblick über die Pflichten des Arbeitgebers
  • Beeinträchtigungen der BR-Arbeit entgegentreten
  • Konflikte zwischen den Betriebspartnern vermeiden

Seminarinhalt

Zusammenarbeit nach dem Betriebsverfassungsgesetz

  • Gebot der vertrauensvollen Zusammenarbeit - ein bloßer Programmsatz?
  • Interessensgegensätze der Betriebspartner erkennen und überwinden
  • Überblick über die Instrumente der Zusammenarbeit

Auf Pflichtverletzungen des Arbeitgebers richtig reagieren

  • Unvollständige, verspätete, wahrheitswidrige oder nicht erfüllte Auskunftspflichten - was tun?
  • Verstöße des AG gegen Mitbestimmungsrechte - so reagieren Sie richtig
  • Was sind grobe Verstöße des Arbeitgebers gegen Pflichten nach dem BetrVG?

Maßnahmen zur Wahrung der Rechte des Betriebsrats

  • Verpflichtung des Arbeitgebers zur Duldung, Handlung oder Unterlassung
  • Zwangs- und Ordnungsgelder als letztes Mittel
  • Straftaten gegen den Betriebsrat und seine Mitglieder

Gestaltungsmöglichkeiten einer konstruktiven Zusammenarbeit

  • Kommunikation als Mittel zur Vermeidung von Konflikten zwischen den Betriebspartnern
  • Einigungsstelle zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten
  • Mediation als Werkzeug betrieblicher Konfliktbewältigung
  • Erfolgreiche Strategien aus der Betriebsratspraxis