Aktuelle Corona-Informationen

Liebe Betriebsräte,

die aktuelle Corona-Pandemie verunsichert weiterhin viele Menschen. Um diese außergewöhnliche Situation in den Griff zu bekommen, sind wir aufgefordert, diszipliniert und zuverlässig zu handeln. Dies gilt überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen. Wir von der W.A.F. haben von Anfang an die Situation sehr ernst genommen und in enger Abstimmung mit unseren Seminarhotels ein wirksames Schutzkonzept entwickelt. Diese Maßnahmen ermöglichen es uns, unsere Veranstaltungen unter den geltenden Hygienemaßnahmen durchzuführen und unseren Teilnehmern, Referenten und Mitarbeitern sichere und zugleich qualitativ hochwertige Schulungen zu bieten. 

Um Ihnen einen Überblick über unsere Hygienemaßnahmen zu geben, haben wir alle wichtigen Informationen zum Besuch unserer Veranstaltungen hier auf dieser Seite zusammengefasst. 

Herzliche Grüße

Ihr Peter Britting
W.A.F. Institutsleitung

Ihre Gesundheit und Sicherheit hat bei der W.A.F. oberste Priorität!

Wir von der W.A.F. können Ihnen versichern, dass auf unseren Seminaren alle gebotenen Hygiene- und Abstandsanforderungen eingehalten werden. So sind neben den streng kontrollierten Vorsichtsmaßnahmen der Hotels auch unsere Seminarleitungen und Referenten angehalten, gewissenhaft dafür Sorge zu tragen, dass ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet ist. Darüber hinaus erhält jeder Teilnehmer von uns als zusätzliche Seminarbeigabe Mund-Nase-Masken und Desinfektionsspray – damit Sie sich unbeschwert auf den Seminarbesuch freuen können! Im Seminarraum besteht übrigens keine Maskenpflicht.

Mein Arbeitgeber hat ein Dienstreiseverbot ausgesprochen. Was kann ich machen? 

Wenngleich die gesetzlichen Lockerungen Präsenzseminare wieder möglich machen, beschränken sich manche Arbeitgeber nicht nur auf Warnungen, sondern sprechen generelle Reiseverbote für Dienstreisen aus. Solche Reiseverbote sind allerdings nur insoweit bindend, als der Arbeitgeber tatsächlich weisungsbefugt ist.

Ihre Betriebsratsarbeit und damit auch Ihr Seminarbesuch unterliegen jedoch nicht dem Weisungsrecht Ihres Arbeitgebers. Das heißt: Die Entscheidung darüber, ob Sie an einer Schulung teilnehmen, obliegt weiterhin dem Betriebsrat im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens.

Welche Hygienemaßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit werden getroffen? 

Für uns hat die Gesundheit unserer Teilnehmer, Referenten, Seminarleiter und Mitarbeiter oberste Priorität. Aus diesem Grund haben unsere Partnerhotels umfassende Hygienekonzepte ausgearbeitet, um unsere Seminare nach den empfohlenen Richtlinien zum Infektionsschutz durchzuführen. 

Als Teilnehmer auf unseren Seminaren erhalten Sie von uns ein Hygienepaket mit Mund-Nasenschutz-Masken und ein kleines Fläschchen Desinfektionsspray.

Wichtig: Im Seminarraum selbst besteht keine Maskenpflicht!

Unsere Hygienemaßnahmen und Empfehlungen für Seminare 

Mund-Nasenschutz-Masken

Zu Ihrem Schutz erhalten Sie von uns Mund-Nasenschutz-Masken. Im Seminarraum besteht keine Maskenpflicht!

Desinfektionsspray

Sie erhalten von uns ein eigenes Desinfektionsspray. Unsere Partnerhotels stellen zudem Desinfektionsmittel bereit.

Ausreichend Abstand halten

Bitte halten Sie zu anderen Teilnehmern, Referenten und Seminarleitern ausreichend Abstand.

Abstand in Seminarräumen

Unsere Seminarräume sind ausreichend groß um einen sicheren Abstand zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten.

Vorsichtsmaßnahmen

Unsere Seminarleiter und Referenten achten auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen

Körperkontakt vermeiden

Bitte vermeiden Sie Körperkontakt wie Händeschütteln, Umarmungen und sonstige Berührungen.

In Armbeuge niesen und husten

Bitte niesen und husten Sie nur in Ihre Armbeuge. Sie können auch ein Taschentuch verwenden.

Hände regelmäßig waschen

Waschen Sie Ihre Hände so oft wie möglich für mindestens 20 Sekunden gründlich mit Seife.


Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Corona

Betriebsratssitzung via Video-/Telefonkonferenz

    Bisher wurde überwiegend vertreten, dass wirksame Beschlüsse nicht virtuell und nur in Betriebsratssitzungen gefasst werden können, an denen die Betriebsratsmitglieder präsent teilnehmen. Begründet wurde dies mit dem Verweis auf § 30 S. 4 BetrVG, wonach Betriebsratssitzungen nicht öffentlich sind und die hier geforderte Vertraulichkeit bei Videokonferenzen nicht sichergestellt werden können, wie auch mit dem Verweis auf § 33 Abs. 1 S. 1 BetrVG, wonach Beschlüsse mit der „Mehrheit der Anwesenden“ gefasst werden müssen.

    Was ist Kurzarbeit und wie kann diese Maßnahme in der aktuellen Corona-Krise helfen?

    Wenn sich Arbeitgeber in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befinden, kann die Arbeitszeit für einige oder alle Angestellten gekürzt werden. Auf Grund der verkürzten Arbeitszeit ergibt sich für die betroffenen Angestellten ein Gehaltsverlust. Um diesen Gehaltsverlust auszugleichen erhalten Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld, welches vom Arbeitgeber gezahlt wird. Die Erstattung des Kurzarbeitergelds erfolgt auf Antrag durch die Agentur für Arbeit.

    Darf der Arbeitgeber wegen der Corona-Krise ein Arbeitsverhältnis kündigen?

    Nein, der Arbeitgeber darf einem Mitarbeiter allein wegen der Corona-Krise das Arbeitsverhältnis nicht kündigen. Eine Kündigung unter Berücksichtigung der vereinbarten Kündigungsfrist ist jederzeit möglich, wenn es sich um einen Kleinbetrieb handelt oder wenn das Arbeitsverhältnis noch keine 6 Monate andauert. Findet das Kündigungsschutzgesetz Anwendung, muss unbedingt ein Kündigungsgrund vorliegen. Sofern ein Betrieb wegen der Corona-Krise weniger Arbeit für seine Mitarbeiter hat, kann dies zwar einen dringenden betriebsbedingten Kündigungsgrund darstellen. Allerdings sind die Anforderungen an den Arbeitgeber sowohl in der Betriebsratsanhörung als auch später in einem Kündigungsschutzverfahren sehr hoch. In diesem Fall muss der Arbeitgeber in jedem einzelnen Fall darlegen, weshalb Arbeitsplätze wegfallen und nach welchen Kriterien er die Sozialauswahl durchgeführt hat. Ein pauschaler Verweis auf die Corona-Krise reicht definitiv nicht aus.

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