Neues Bundesteilhabegesetz - Zweite Reformstufe ab 01.01.2018

Wichtige Änderungen für die SBV durch das neue Reha- und Teilhaberecht

Fakten zum Seminar

Seminar-Nr. BR316-5763
Hotel Seminaris Hotel 
Soltauer Straße 3
21335 Lüneburg
BeginnMi. 13.03.201914:00 Uhr
EndeFr. 15.03.201912:30 Uhr

Seminarpreise

bei 1 Teilnehmer: 1.119,00 €
bei 2 Teilnehmern: 1.075,00 € je Teilnehmer
ab 3 Teilnehmern: 1.041,00 € je Teilnehmer

Hotelpreise

Für Teilnehmer mit Übernachtung
Einzelzimmer pro Nacht106,00 €
Halbpension pro Tag32,00 €
Vollpension pro Tag49,00 €
Für Teilnehmer ohne Übernachtung
Pauschale pro Tag inkl. Mittagessen59,00 €
Pauschale pro Tag inkl. Mittag- und Abendessen73,00 €
Parkgebühren
Pro Tag und Fahrzeug 10,00 €

Ihr Nutzen

  • Die neuen Regelungen des Bundesteilhabegesetzes kennen und richtig einzusetzen lernen
  • Die Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen auf die praktische SBV-Arbeit erkennen
  • Weitere für die SBV relevante Änderungen der großen SGB-IX-Reform erfahren

Seminarinhalt

Einordnung, Ziele und Struktur des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)

  • Die verschiedenen Reformstufen - was gilt ab wann?
  • Aufbau und die neue Systematik des SGB IX
  • Reform der Rehabilitation und Teilhabe
  • Grundsatz: "Leistungen wie aus einer Hand"
  • Ziel: Mehr Teilhabe, mehr Selbstbestimmung

Was ist neu?

  • Der Behinderungsbegriff ab 01.01.2018
  • Ausweitung der Leistungsgruppen
  • Einführung neuer Beratungsstrukturen
  • Verschärfung der Verbindlichkeit bei Zuständigkeit und Koordinierung
  • Einführung eines einheitlichen Instruments zur Bedarfserkennung und Bedarfsermittlung
  • Neues Verfahren zur Koordinierung der Leistungen

Änderung der Anlaufstellen und der Antragstellung

  • Wer zahlt in Zukunft was?
  • Wegfall der Pflicht zu gemeinsamen Servicestellen
  • Die konkrete Bedarfsermittlung
  • Beteiligung weiterer Reha-Träger
  • Ablauf des Antragsverfahrens

Neuerungen in der Eingliederungshilfe

  • Leistungsberechtigter Personenkreis
  • Die verschiedenen Leistungen im Überblick
  • Gesamtplanverfahren und Gesamtplankonferenz

Auswirkungen der Änderungen auf die praktische Arbeit der SBV

  • Was es jetzt zu beachten gilt
  • Mehr Möglichkeiten für die SBV
  • Das Teilhabeplanverfahren in der Praxis
  • Fallkonferenzen mit den Rehabilitationsträgern - wie Sie sich als SBV gezielt vorbereiten

Seminarablauf

Erster Seminartag:

13:30 Uhr Empfang der Teilnehmer, Begrüßungskaffee und Snacks
14:00 Uhr Seminareröffnung, Begrüßung, Vorstellung etc.
15:30 Uhr Kaffee- / Tee-Pause *
18:00 Uhr Ende des ersten Seminartages

Zweiter Seminartag:

09:00 Uhr Fortsetzung des Seminares
10:30 Uhr Kaffee- / Tee-Pause *
12:30 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Fortsetzung des Seminares
15:30 Uhr Kaffee- / Tee-Pause *
17:00 Uhr Ende des Seminartages / Freizeitprogramm am Abend

Letzter Seminartag:

09:00 Uhr Fortsetzung des Seminares
10:30 Uhr Kaffee- / Tee-Pause *
12:30 Uhr Mittagspause
          Ende des Seminares

* max. 20 Minuten

Hinweis: Kurzfristige Änderungen im Ablauf sind möglich.

Seminarpreise

Preise pro Teilnehmer:
bei 1 Teilnehmer: 1.119,00 €
bei 2 Teilnehmern aus einem Betrieb: 1.075,00 €
ab 3 Teilnehmern aus einem Betrieb: 1.041,00 €

Die Preise verstehen sich pro Teilnehmer eines BR-Gremiums zu einem Termin und sind exklusive MwSt. sowie Nebenkosten (z.B. Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung).

Informationen zu Hotelpreisen und Tagespauschalen finden Sie unter Hotelinformationen.

Unsere Seminarangebote richten sich nur an Firmen bzw. gewerbliche Kunden.

Teilnehmerkreis

Das Seminar wendet sich an alle Vertrauenspersonen der Schwerbehindertenvertretung und die Stellvertreter der Vertrauenspersonen in allen Betrieben. Angesprochen sind darüber hinaus auch die Schwerbehindertenvertreter des öffentlichen Dienstes. Das Seminar richtet sich auch an Betriebsräte, die mit den besonderen Problemen (schwer-)behinderter Arbeitnehmer und den speziellen Schutzvorschriften befasst sind.

Schulungsanspruch für die Schwerbehindertenvertretung

Das Seminar ist nach § 179 Abs. 4 SGB IX für die Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung erforderlich. Gemäß § 179 Abs. 4 Satz 3 SGB IX hat der erste Stellvertreter das gleiche Recht zur Teilnahme an Fortbildungen wie die Vertrauensperson, vgl. Bundesteilhabegesetz vom 30.12.2016, Art. 2 Nr. 7bb BTHG. Durch das Bundesteilhabegesetz verbessert sich sowohl der Schulungsanspruch des ersten Stellvertreters, als auch der Anspruch der weiteren Stellvertreter der SBV. Laut § 179 Abs. 4 Satz 3 SGB IX erhalten die weiteren Stellvertreter einen eigenen gesetzlichen Schulungsanspruch, wenn sie nach § 178 Abs. 1 SGB IX zur Wahrnehmung von SBV-Aufgaben herangezogen werden. Die Seminarkosten trägt auch bei den Stellvertretern der Arbeitgeber, vgl. § 179 Abs. 8 Satz 2 SGB IX.

Ihre Referenten

Die W.A.F. setzt ausschließlich praxiserfahrene und langjährig tätige Fachjuristen, Fachanwälte für Arbeitsrecht sowie Experten für Sozialrecht ein.

Hinweis: Falls unser Referent aus nicht vorhersehbaren Gründen (z. B. Krankheit) das geplante Seminar nicht wahrnehmen kann, behalten wir uns das Recht vor, einen anderen qualifizierten Fachkollegen einzusetzen.